5 Tipps für sichere Begegnungen mit Herdenschutzhunden
Herdenschutzhunde bewachen Schafe selbständig
Du bist der Eindringling
Für den Herdenschutzhund bist du ein Eindringling in seine Herde. Respektiere das und lass ihm Zeit, dich kennenzulernen. Dies gilt für Wandernde und Bikende gleichsam. Nach spätestens fünf Minuten Warten interessiert sich der Hund nicht mehr für dich.
So hast du möglichst wenig oder keine Probleme mit Herdenschutzhunden
Ruhe bewahren
Zuerst warten, damit die Hunde uns riechen und wahrnehmen können. Hände in die Hosentasche, so fuchtelst du nicht.
Laut zureden
Mache durch lautes Reden auf dich aufmerksam.
ohne Hektik weitergehen
Lass den Herdenschutzhund ruhig in deine Nähe kommen. Er möchte dich schnuppern und die Friedfertigkeit sehen. Darum: Bleib vorerst stehen und warte. Dann gehe langsam und ohne Hektik weiter. Er wird dich in Ruhe lassen.
Nicht durch die Herde gehen
Gehe nicht durch die Herde, sondern am Rand.
Distanz schaffen mit Stöcken
Mit schräg liegenden (!) Stöcken kannst du den Hund b.B. auf Distanz halten.
Das darfst du NICHT tun bei Begegnungen mit Herdenschutzhunden
Vermeide tunlichst:
- Wenn möglich, schaue dem Herdenschutzhund nicht in die Augen
- Füttere ihn nicht
- Renne nicht weg
- Fuchtle und schreie nicht
- Gehe nicht durch die Herde, sondern am Rand vorbei
- Lass deinen eigenen Hund zuhause!
Im Zweifelsfall umkehren, Route ändern
Herdenschutzhunde: Selbstbewusst und imposant
Viele Herdenschutzhunde verbringen viel Zeit allein mit der Herde. Sie sind von den Hirten weitgehend unabhängig und auch unbeobachtet. Dies setzt einen selbstbewussten Hund voraus, der zu eigenständiger Arbeit fähig ist. Die imposanten Hunde arbeiten selbständig und reagieren anders, als Hunde, die wir als Haustiere halten.
Einsatzorte und weitere Informationen
Mehr dazu findest du unter Herdenschutz Schweiz