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Nordlichter fotografieren

Nordlichter fotografieren

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Tipps und Tricks. Nordlichter Fotografieren

Nordlichter wirken intensiv und sind eindrücklich. Sie sehen zu können ist ein wunderbares Ereignis, das jede und jeder gerne festhält, um es seinen Freunden zeigen zu können. Da gibt es einige Hindernisse, die es zu bewältigen gibt. Hier unsere Tipps und Tricks.

Polarlichter, Nordlichter (Aurora borealis) genannt

Nordlichter wirken auf uns intensiv, sie sind aber meist lichtschwach. Die Automatik der Kompakt- und Spiegelreflexkameras sind sehr gefordert oder oft völlig überfordert.

Die wichtigsten Punkte

  • Die Kälte
  • Lichtstarkes Objektiv
  • ISO-Einstellung
  • Belichtungszeit
  • Fokus
  • Stativ

Sechs Schritte zum Erfolg

Die Kälte
Akkus bringen bei Kälte weniger Leistung und lange Belichtungszeiten fressen Strom. Darum müssen die Akkus voll und “warm” sein. Transportiere den Akku nah am Körper, z.B. in der Hosentasche, und setze ihn erst bei Bedarf ein.
Es empfiehlt sich einen Ersatzakku einzupacken.

Lichtstarkes Objektiv
Es wäre leichter, die Belichtung könnte möglichst kurz gehalten werden. Das bedarf eines lichtstarken Objektivs, ein 28mm/f1.4 wäre optimal. Meist ist ein Weitwinkelobjektiv angesagt. Reizvolle Effekte erzielst du mit einem Fisheye-Objektiv. Mit der Kompaktkamera hat man hier keine Wahl.

ISO-Einstellung
Bei schwachem Licht machst du bald einen Spagat zwischen Rauschen und Belichtungszeit. Mit einer Einstellung ISO 400 - 800 fährst du schon gut. Je höher die Empfindlichkeit desto grobkörniger wird resp. desto mehr Pixel hat das Bild.

Belichtungszeit
Die Blende sollte grundsätzlich möglichst weit geöffnet sein, Blendenwert, z.B. 2.8.
Viele Nordlichter haben bezaubernde Details, diese gehen bei einer Belichtung von 30 Sekunden verloren. Ausprobieren mind mind. 5-15 Sekunden Belichtungszeit. Bei längeren Belichtungszeiten zeichnen die Sterne «Linien» auf dem Bild.

Fokus
Autofokus und Bildstabilisator ausschalten, Schärfe auf unendlich einstellen. Bei Kompaktkameras solltest du «manuell» fotografieren.

Stativ
Ein Stativ oder eine stabile Unterlage ist ein Muss, damit du die Verwacklung vermeiden kannst. Zusätzlich sollte der Selbstauslöser der Kamera oder ein Funkauslöser verwendet werden.

Und nun: Wiederholen, probieren!


Fatal für die Kamera

Nicht vergessen!

Nach dem Fotografieren gehst du gerne zurück an die Wärme: Fatal für die Kamera ist das Kondens- oder Schwitzwasser. Der Temperaturunterschied von draussen und drinnen beträgt gerne 30º Celsius! Ich lasse die Kamera in der Kälte oder im ungeheizten Vorraum, nur den Akku nehme ich an die Wärme mit. So beschlägt sich die Kamera nicht mit Kondenswasser.

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