Gotthard. Vier-Quellen-Weg
Ursprünge von Rhein, Reuss, Ticino, Rhone
Es gibt Orte, an denen die Schweiz nicht einfach Landschaft ist – sondern Ursprung. Der Vier-Quellen-Weg gehört genau in diese Kategorie. Hier oben, im weiten Gotthardmassiv, beginnt nicht nur eine Wanderung, sondern eine geographische Erzählung. Vier grosse Flüsse, die sich in völlig unterschiedliche Richtungen auf den Weg durch Europa machen. Sie entspringen nur wenige Tagesetappen voneinander entfernt: Rhein, Reuss, Ticino und Rhone.
Namen, die man sonst von Städten, Ländern und Flussdeltas kennt, beginnen hier als kleine, stille Wasseradern zwischen Stein, Wind und Himmel.
Tourenleitung Veronika
Vier Flüsse, fünf Etappen – zu den Quellen, wo alles beginnt!
Tour-Details
Reiseart: | Mehrtagestour |
Region: | Graubünden | Schweiz | Tessin | Wallis | Zentralschweiz |
Zeitraum: | 03.10.2026 - 07.10.2026 |
Preis, Details: | CHF 1’070 bei 6 Teilnehmenden Zuschläge Bitte anmelden bis 15. September 2026 Abmeldung gemäss AGB |
Hinweise: |
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Gruppe: | In Kleingruppen ab 3 - 10 P., für alle |
Komfort: |
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Anreise: | #terran – nachhaltig unterwegs mit ÖV Zürich ab 07.05h Treffpunkt Rückreise |
Leistung
inbegriffen
– Übernachtung in Hotel / Hütte mit Halbpension
– Taxitransfer Furkapass bis Andermatt
– Organisation BergFrau
– Wanderleitung Veronika
– Prämie und Servicepauschale für gesetzliche Reisegarantie
nicht inbegriffen
– An- und Rückreise
– evtl. Postbus
– Zwischenverpflegung, Getränke, Lunchpakete
– Trinkgelder
Versicherung
Für eine ausreichende Unfall- und Krankenversicherung sind alle Teilnehmenden selbst verantwortlich.
Sicherheit
BergFrau verfügt über die im Gesetz vorgeschriebene Bewilligung als Wander– und Schneeschuhleiterin und die erforderliche Haftpflichtversicherung.
Programm Gotthard. Vier-Quellen-Weg
Leichtes Trekking
Die Route führt über Pässe, Hochebenen und alte Saumwege, über Grenzen von Klima und Kultur hinweg. Nord und Süd liegen plötzlich nur wenige Stunden auseinander. Durchquerung so besonders: Sie ist nicht laut, nicht spektakulär im klassischen Sinn – aber unglaublich dicht, klar und reduziert auf das Wesentliche.
Unterwegs sind wir bewusst leicht. Kein Gepäcktransport nimmt uns die Einfachheit dieser Bewegung ab. Alles, was wir brauchen, tragen wir selbst – und genau dadurch entsteht diese besondere Nähe zur Landschaft, zum Rhythmus der Etappen und zur eigenen Geschwindigkeit.
Samstag
Die Reise beginnt hoch oben, dort wo der Wind frei über den Oberalppass streicht und der Blick weit in die Urner und Bündner Alpen fällt. Noch wirkt alles offen, fast leicht – ein Einstieg in eine Welt aus Höhen und Horizonten.
Die Wanderung führt zum Tomasee, der stillen Quelle des Rheins. Hier ist der grosse Strom noch kaum mehr als ein Spiegel im Fels. Ein Ort, der mehr Symbol als Ziel ist – und doch der Beginn einer der wichtigsten Wasseradern Europas.
Der Abstieg zur Vermigelhütte bringt uns dann ins Warme und wir lassen den Abend mit Hüttenromantik ausklingen.
Sonntag
Diese Etappe fühlt sich an wie ein Übergang durch die Zeit. Der Weg zieht sich über alte Saumpfade in Richtung Gotthardregion. Dort wo seit Jahrhunderten Menschen, Waren und Ideen die Alpen queren.
Zwischen Steinplatten, Alpweiden und historischen Spuren verändert sich die Stimmung: Die Landschaft wird ernster, klarer, fast erzählerisch. Der Gotthard ist hier kein Pass – er ist ein Knotenpunkt der Geschichte.
Wir übernachten komfortabel im Hospiz.
Montag
Mit jedem Schritt nach Süden verändert sich das Licht. Die Vegetation wird weicher, die Luft wärmer, die Formen werden runder. Es ist, als würde die Landschaft auf einmal aufatmen.
Im Bereich der Ticino-Quellen wird sichtbar, wie nah sich hier zwei Welten kommen. Wenige Stunden zuvor noch raues Hochgebirge – jetzt ein Hauch von Tessiner Leichtigkeit. Diese Etappe ist ein stiller Kontrast: nicht spektakulär laut, sondern subtil spürbar.
Dienstag
Von der Piansecco-Hütte steigen wir ins Quellgebiet des Ticino auf. Dort wo sich das Wasser bereits nach Süden orientiert und seinen Weg Richtung Lago Maggiore sucht.
Der Nufenenpass bildet den höchsten Punkt der Etappe. Von hier führt der Abstieg durch das Ägenetal nach Ulrichen/Obergesteln – zurück ins Tal, aber mit bereits gewechselter Wasserrichtung im Rücken.
Mittwoch
Morgens geht es über Oberwald, Gletsch und Muttbach hinauf in die Furka-Region. Der Weg folgt alten Verbindungen durch eine zunehmend karge Hochgebirgslandschaft bis zum Furkapass. Von einem Aussichtspunkt blicken wir auf den Rhonegletscher, wo die Rhone ihren Ursprung im Eisraum der Alpen hat.
Die Etappe kann je nach Wetter oder Gruppe verkürzt werden. Ein Ausweichen auf den Bus ist möglich, insbesondere im unteren Abschnitt.
Rückreise mit Alpentaxi nach Andermatt
Übernachten
Vermigelhütte
Hospiz St. Gotthard
Capanna Piansecco
Hotel Hubertus, Obergesteln
Ausrüstung
Picnic, Getränk, Zwischenverpflegung, Kleider in Schichten, Ersatzwäsche, Regenschutz, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Handschuhe, Stirnband, kleines Handtuch, Hüttenschlafsack (kann gegen Aufpreis gemietet werden), Zahnbürste, SAC-Ausweis etc.
Anforderung
Tag 1
ca. 5.5 Std., Aufstieg 710 m, Abstieg 715 m, Distanz 13 km – T2
Tag 2
ca. 5.5 Std., Aufstieg 730 m, Abstieg 670 m, Distanz 13 km – T2
Tag 3
ca. 5 Std., Aufstieg 350 m, Abstieg 450 m, Distanz 16 km – T2
Tag 4
ca. 7 Std., Aufstieg 580 m, Abstieg 1200 m, Distanz 19 km – T2
Tag 5
ca. 7.5 Std., Aufstieg 1150 m, Abstieg 240 m, Distanz 17 km – T2
Orte
- Gotthardpass
- Nufenenpass
- Oberalppass
Programmänderung vorbehalten
Reiseleitung
Nützliche Informationen
Reiseerlebnisse
Downloads
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